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Im aktuellen editorialen Horizont der Zeitschriften ignatianischer Spiritualität finden Forschungsartikel und eingehendere Studien keinen adäquaten editorialen Raum, und nicht selten stoßen die AutorInnen bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten auf Schwierigkeiten. Da die im Umlauf befindlichen Zeitschriften sich an ein breites Publikum richten, werden die AutorInnen aufgefordert, kurze Arbeiten zu veröffentlichen und die Fachsprache zu vermeiden, wodurch sie häufig gezwungen sind, entweder gar nicht zu veröffentlichen oder als Gäste in anderen Forschungszeitschriften zu veröffentlichen, die nicht auf Spiritualität spezialisiert sind. Diese Situation begünstigt, wenngleich ungewollt, die editoriale Verstreuung der Studien und den literarischen Gedächtnisverlust derjenigen, die ihre spirituelle Erfahrung in theologischer und ignatianischer Weise vertiefen wollen. Indem diese Zeitschrift die Produktion des Fachbereichs, die ihre Inspiration in der christlichen Erfahrung des Heiligen Ignatius findet, in einen familiären Raum aufnimmt, strebt Ignaziana an, diese Lücke auszufüllen.
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